Desinfektionsmittel aus Ethanol

Desinfektionsmittel aus Ethanol

Ethanol ist als natürlicher Alkohol in vielen Formen zu finden. Ob in Fruchtsäften oder in reifen Früchten, oder auch als Weingeist für den leiblichen Genuss. Er entsteht durch die Vergärung von stärke- oder zuckerhaltigen Materialien. Bis heute noch arbeiten Winzer mit dieser alten Methode, um hervorragende Weine zu produzieren. Ethanol wird industriell aus Getreide oder Kartoffeln hergestellt. Die eingesetzten Enzyme vergären den Alkohol bis zu einem maximalen Alkoholgehalt von 23 %. Erst durch die folgende Destillation werden Werte von bis zu 96 % erreich. Damit ist ein Desinfektionsmittel aus Ethanol quasi naturgegeben hervorragend geeignet.

Es reduziert die Anzahl der Keime schnell und ausreichend. Auch die Eindringtiefe steht in einem sehr guten Verhältnis zum Nutzen und es ist beständig in seiner Wirksamkeit. Die Bestandteile, die vom Körper aufgenommen werden, sind nicht giftig und werden schnell wieder abgebaut. Die Geruchsbelastung hält sich im Rahmen und ist allgemein gut verträglich. Dazu verflüchtigt sich der Eigengeruch sehr zügig. Kommt das Desinfektionsmittel in den Wasserkreislauf, werden die Inhaltsstoffe genauso schnell und umweltschonend wieder abgebaut. All diese Eigenschaften unterstreichen die Eignung von Desinfektionsmitteln aus Ethanol.

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Vorteil Ethanol als Basis für Desinfektionsmittel

Ethanol lässt sich in jeder Konzentration in Wasser anmischen. Einer der wichtigsten Wirkmechanismen ist die Fähigkeit des Alkohols Eiweiße zu verändern. Bakterien und manche Virenarten besitzen einen Überzug aus verschiedenen Proteinen. Das SARS Cov 2 Virus (Auslöser der sogenannten COVID-19 Erkrankung) hat eine Hülle aus Eiweiß. Damit ist diese Virenart sehr gut von Desinfektionsmitteln aus Ethanol zerstörbar. Dem Keim wird die Möglichkeit genommen sich in den menschlichen Organismus einzuschleusen und so sich dort festzusetzen und zu vermehren. Desinfektionsmittel aus Ethanol greifen übrigens nicht nur die Hülle von Bakterien und Viren an. Sie zerstören auch die Eiweißstruktur von Pilzen.

Das breite Wirkspektrum von Desinfektionsmitteln aus Ethanol garantiert eine sehr gute und anhaltende Wirkung. Die Fläche, die desinfiziert werden soll, muss während der gesamten Einwirkzeit feucht gehalten werden. Was wenige wissen, je kälter die Umgebung, desto länger sollte das Desinfektionsmittel einwirken. Im Umkehrschluss eignen sich gängige alkoholische Genussmittel aber nicht zur Desinfektion. Sind weniger als 16 Volumprozent Alkohol enthalten, ist das Getränk nicht als Desinfektionsmittel geeignet.

Ethanol als Basis für Händedesinfektionsmittel

Bereits seit dem 12. Jahrhundert wird Ethanol zur Desinfektion der Haut verwendet. Daraus entwickelten sich immer genauer abgestimmte Verfahren und Mittel zur Reinigung der Haut und Hände. Mit der Zeit fand man heraus, dass zu hochprozentige Alkoholkonzentrationen das Hautbild negativ beeinflussen. Rissige, trockene Haut oder auch die Entwicklung von wirkstoffbedingten Allergien wären die Folge gewesen. Der Zusatz von hautpflegenden Mitteln ist essenziell notwendig, um die Hautflora vor der Zerstörung zu schützen. Sollte die eigene Haut doch empfindlich reagieren, können Cremen mit diversen Inhaltsstoffen hervorragend helfen. Aloe Vera oder Jojobaöl verbessern das Hautbild wieder nachhaltig.

Desinfektionsmittel aus Ethanol eignen sich nicht erst seit gestern deswegen hervorragend als Mittel der Wahl, da sie schon mit einer kurzen Einwirkzeit eine hervorragende bakterien- und virenzerstörende Wirkung haben. Mit der Beachtung einiger wichtiger Punkte ergeben sich auch bei häufiger Verwendung keine nachhaltigen Probleme. Desinfektionsmittel müssen immer auf die trockene Haut gegeben werden. Feuchtigkeit verringert die Wirksamkeit. Alle Teile der Hand müssen ausreichend benetzt werden. Gerne werden der Daumenballen oder der Nagelfalz übersehen. Sehr lange Fingernägel erschweren die ordnungsgemäße Desinfektion und dass Schmuck abgenommen werden sollte, ist schon fast logisch, oder?

Händedesinfektionsmittel PANOLIN CURA

Die Firma Panolin in Madetswil ZH entwickelte aufgrund des akuten Mangels an verfügbaren Präparaten ein Desinfektionsmittel aus Ethanol. Der auf Schmiermittel spezialisierte Hersteller schaffte es innerhalb kürzester Zeit ab Mitte März ein potentes Desinfektionsmittel aus Ethanol auf den Markt zu bringen. Mit 74 % Ethanol ist es gegen Bakterien und „behüllte“ Viren (wie auch das SARS-CoV-2 Virus) hoch wirksam. Der zugesetzte Rückfetter verhindert dagegen das Austrocknen der Haut. Bereits 30 Sekunden Einwirkzeit reichen aus, um die Krankheitserreger abzutöten.

Und mit 35 Schweizer Franken liegt ein Liter des Desinfektionsmittels aus Ethanol auch preislich in einem ausgezeichneten Verhältnis im Vergleich zu anderen gängigen Desinfektionsmitteln. PANOLIN CURA entspricht ebenfalls den Vorgaben des BAG (Allgemeinverfügung), die Leitlinien für die lokale Herstellung von Desinfektionsmitteln herausgegeben hat. Praktischerweise kann man mit Panolin Cura zum Beispiel auch kleine Tücher benetzen und diese obendrein als mitnehmbare Desinfektionstücher anwenden. So ist man jederzeit für alle Gelegenheiten gerüstet. Das Desinfektionsmittel des Schweizer Schmierstoff Herstellers kann zudem auf kleinen Flächen angewendet werden. So lassen sich im Handumdrehen Türklinken, Geländer und andere Oberflächen schnell desinfizieren. Für medizinische Flächen, wie z.B. OP-Tische, ist es nicht einsetzbar. Im Alltag ist PANOLIN CURA damit sehr gut wirksam im Kampf gegen Bakterien und Viren.

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